ZKG · § 31 ZKG · § 850k ZPO · Stand Mai 2026

Girokonto-Rechner 2026

Was kostet dein Girokonto wirklich? Der Rechner summiert Kontoführungsgebühr, Dispozinsen und sonstige Gebühren zu den jährlichen Gesamtkosten und zeigt das Sparpotenzial gegenüber einem kostenlosen Konto. Plus: Kontowechselhilfe, Basiskonto und Pfändungsschutz (P-Konto).

ZKG

Kontowechsel & Basiskonto

Stand 05/2026

Dispo & P-Konto

Fachliche Prüfung durch die Finanz-Redaktion am 29. Mai 2026. Rahmen nach Zahlungskontengesetz (ZKG); Dispozinsen nach Bundesbank-Statistik.

Live · 2026

Jährliche Kontokosten

226 €

Kontoführung 70,80 € + Dispozinsen 115,00 € + Sonstiges 40,00 €

Kontoführung/Jahr

71 €

Dispozinsen/Jahr

115 €

Sonstiges/Jahr

40 €

Sparpotenzial

168 €

Kostenlos & günstiger Dispo · Viele Direktbanken bieten ein dauerhaft kostenloses Girokonto ohne Mindestgeldeingang — das spart die Kontoführungsgebühr komplett. Wer den Dispo nutzt, sollte auf den Zinssatz achten: Die Spannen reichen von unter 7 % bis über 14 %. Schon der Wechsel zu einem günstigeren Dispo kann mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.

Hinweis: Der Rechner summiert die eingegebenen Kostenbestandteile zu den Jahreskosten und schätzt das Sparpotenzial gegenüber einem kostenlosen Konto. Die tatsächlichen Konditionen stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis der jeweiligen Bank. Keine Finanz- oder Anlageberatung.

Wo beim Girokonto die Kosten entstehen

Die größten Posten sind die Kontoführungsgebühr und die Dispozinsen. Während Filialbanken oft 5–12 € im Monat verlangen, bieten viele Direktbanken dauerhaft kostenlose Konten. Wer den Dispo nutzt, zahlt zusätzlich 7–14 % Zinsen auf den überzogenen Betrag. Dazu kommen Gebühren für Karten und Fremdabhebungen. Der Wechsel zu einem günstigeren Konto spart oft über 200 € pro Jahr — dank gesetzlicher Kontowechselhilfe ohne großen Aufwand.

Kontoführung 0 € (Direktbank) – 12 € (Filiale)
Dispozins 2026 ~ 7–14 % p. a.
Kontowechsel gesetzliche Hilfe · ZKG
P-Konto-Freibetrag ~ 1.560 € / Monat · §850k ZPO

Kostenarten im Überblick

Die typischen Gebührenposten eines Girokontos — und wie man sie senkt.

Kostenart Typisch Sparhebel
Kontoführungsgebühr 0–12 €/Monat kostenloses Konto wählen
Dispozinsen 7–14 % p. a. günstigeren Dispo / Ratenkredit
Girocard (Debit) 0–12 €/Jahr inklusive bei vielen Konten
Fremde Geldautomaten 2–6 €/Abhebung eigenes Automatennetz nutzen
Überweisung/Beleg 0–2 €/Beleg Online-Überweisung gratis

Die größten Hebel sind kostenlose Kontoführung und ein niedriger Dispozins. Schon der Wechsel zu einem kostenlosen Konto spart die Grundgebühr Jahr für Jahr. Quelle: Marktübersicht 2026; Bundesbank-Zinsstatistik.

Dispo: teuer — und wann sich Umschulden lohnt

Der Dispo ist ein Puffer, kein Dauerkredit. Wer ständig im Minus ist, spart mit einem Ratenkredit.

Worked Example — 3.000 € dauerhaft im Dispo

Dispo bei 13 % vs. Ratenkredit bei 7 %.

Variante Zinssatz Zinsen/Jahr
Dispo13 %390 €
Ratenkredit7 %~ 210 €
Ersparnis durch Umschuldung~ 180 €

Bei dauerhafter Nutzung ist der Ratenkredit fast immer günstiger und tilgt planbar. Der Dispo bleibt für kurzfristige Engpässe ideal. Quelle: eigene Berechnung; Konditionen 2026.

In sieben Schritten zum günstigen Konto

Von der Kostenaufnahme bis zur Verzinsung des Guthabens.

I

Aktuelle Kosten erfassen

Kontoführungsgebühr, Dispozins, durchschnittlich genutzten Dispo und sonstige Gebühren (Karte, Fremdabhebungen) eintragen.

II

Gesamtkosten ablesen

Der Rechner summiert alle Posten zu den jährlichen Kontokosten und zeigt das Sparpotenzial gegenüber einem kostenlosen Konto.

III

Kostenloses Konto prüfen

Direktbanken bieten dauerhaft kostenlose Konten — auf Bedingungen (Mindestgeldeingang) und kostenlose Girocard achten.

IV

Dispozins vergleichen

Die Dispozinsen schwanken stark (7–14 %). Ein günstigerer Dispo spart bei Nutzung mehrere Hundert Euro pro Jahr.

V

Dauerhaften Dispo umschulden

Wer dauerhaft im Dispo steht, fährt mit einem Ratenkredit (6–8 %) deutlich günstiger — planbar tilgen statt teuer überziehen.

VI

Kontowechsel nutzen

Die gesetzliche Kontowechselhilfe (ZKG) übernimmt die Umstellung von Daueraufträgen und Lastschriften — kostenlos und in wenigen Tagen.

VII

Guthaben verzinsen

Nicht benötigtes Guthaben aufs Tagesgeldkonto verschieben — das Girokonto verzinst Guthaben praktisch nicht.

Der schnellste Spareffekt: zu einem dauerhaft kostenlosen Konto wechseln. Ein Girokonto-Vergleich zeigt Konten ohne Grundgebühr, mit kostenloser Karte und fairem Dispo — viele mit Wechselprämie. Dank gesetzlicher Kontowechselhilfe ist der Umzug in wenigen Tagen erledigt. Hinweis nach § 5a UWG: gekennzeichnete Werbe-Links — bei Vermittlung erhält RechnerCheck eine Provision, ohne dass dem Nutzer Mehrkosten entstehen.

Vier Konstellationen aus der Praxis

Filiale vs. Direktbank, Dauer-Dispo, Kontowechsel und P-Konto bei Pfändung.

Konstellation A · Filialkonto vs. Direktbank

Kontoführung + Dispo

5,90 €/Monat + 11,5 % Dispo · über 180 € Sparpotenzial

Sachverhalt. Ein Kontoinhaber zahlt 5,90 € Kontoführung im Monat und nutzt durchschnittlich 1.000 € Dispo bei 11,5 % Zins, dazu 40 € sonstige Gebühren im Jahr.

Bewertung. kostenloses Konto + günstiger Dispo spart spürbar

Ergebnis. Jährliche Kosten: 70,80 € Kontoführung + 115 € Dispozinsen + 40 € Sonstiges = 225,80 €. Ein dauerhaft kostenloses Konto bei einer Direktbank streicht die Kontoführung komplett; ein günstigerer Dispo (z. B. 7 %) halbiert die Zinskosten. Realistisches Sparpotenzial: über 180 €/Jahr — Jahr für Jahr. Der Wechsel ist dank gesetzlicher Kontowechselhilfe (Zahlungskontengesetz) unkompliziert.

Konstellation B · Dauernutzer des Dispos

Dispo vs. Ratenkredit

3.000 € dauerhaft im Dispo bei 13 % · Umschuldung lohnt

Sachverhalt. Ein Kontoinhaber ist dauerhaft mit rund 3.000 € im Dispo, der Dispozins liegt bei 13 %. Das verursacht 390 € Zinsen pro Jahr — nur für den Dispo.

Bewertung. dauerhafter Dispo ist teuer — umschulden

Ergebnis. Der Dispo ist als kurzfristiger Puffer gedacht, nicht als Dauerkredit. Bei 3.000 × 13 % = 390 € Zinsen/Jahr. Ein Ratenkredit (oft 6–8 % effektiv) kostet nur etwa die Hälfte und tilgt planbar. Wer dauerhaft im Dispo steht, sollte ihn in einen Ratenkredit umschulden — das spart Zinsen und beendet die Schuldenspirale. Den Vergleich liefert der Kredit-Rechner.

Konstellation C · Kontowechsel

Zahlungskontengesetz (ZKG)

Bank wechseln ohne Aufwand — gesetzliche Wechselhilfe

Sachverhalt. Ein Kunde möchte zu einem kostenlosen Konto wechseln, scheut aber den Aufwand, alle Lastschriften und Daueraufträge umzustellen.

Bewertung. die Banken müssen beim Wechsel helfen

Ergebnis. Seit dem Zahlungskontengesetz (ZKG) sind Banken zur Kontowechselhilfe verpflichtet: Die neue Bank holt auf Wunsch die Daueraufträge und Lastschriften ein und informiert Zahlungspartner. Der Wechsel dauert meist nur wenige Tage und ist kostenlos. Damit entfällt der häufigste Grund, bei einem teuren Konto zu bleiben. Jeder hat zudem Anspruch auf ein Basiskonto (Konto für jedermann, §31 ZKG).

Konstellation D · P-Konto bei Pfändung

Pfändungsschutzkonto (§850k ZPO)

Schutz des Existenzminimums trotz Kontopfändung

Sachverhalt. Bei einem Kontoinhaber droht eine Kontopfändung. Er möchte sicherstellen, dass sein pfändungsfreies Einkommen geschützt bleibt.

Bewertung. jedes Girokonto lässt sich in ein P-Konto umwandeln

Ergebnis. Jeder hat das Recht, sein Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umwandeln zu lassen — die Bank muss das binnen vier Geschäftstagen tun. Auf dem P-Konto ist der monatliche Grundfreibetrag (2026: rund 1.560 €, mit Bescheinigung mehr) automatisch vor Pfändung geschützt. So bleibt das Existenzminimum verfügbar, auch wenn das Konto gepfändet ist. Details zu den Freibeträgen im Pfändungsfreigrenzen-Rechner.

Kontowechsel, Basiskonto & P-Konto

Drei gesetzliche Rechte, die den Umgang mit dem Girokonto erleichtern.

Deine Rechte rund ums Konto

Geregelt im Zahlungskontengesetz und in der ZPO.

Kontowechselhilfe (ZKG): Die neue Bank überträgt auf Wunsch Daueraufträge und Lastschriften und informiert Zahlungspartner — kostenlos, in wenigen Tagen. Der Wechsel zu einem günstigeren Konto ist damit kaum noch Aufwand.

Basiskonto (§31 ZKG): Jeder hat Anspruch auf ein Girokonto mit Grundfunktionen — unabhängig von Einkommen, Wohnsitz oder Schufa. Banken dürfen es nur in engen Grenzen ablehnen.

P-Konto (§850k ZPO): Jedes Girokonto lässt sich in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln (binnen vier Geschäftstagen). Der monatliche Grundfreibetrag (2026 rund 1.560 €) bleibt vor Pfändung geschützt — mit Bescheinigung mehr.

Update-Log 2025 → 2026

Entwicklungen bei Dispozinsen, kostenlosen Konten und Karten.

2024–2025

Dispozinsen mit Leitzins gesunken

Nach den Leitzinssenkungen der EZB sind viele Dispozinsen leicht zurückgegangen — bleiben aber mit oft über 10 % teuer. Der Vergleich des Dispozinses lohnt, da die Spannen zwischen den Banken groß sind.

Laufend

Mehr kostenlose Direktbank-Konten

Der Wettbewerb der Direktbanken hält das Angebot an dauerhaft kostenlosen Girokonten hoch — teils ohne, teils mit moderatem Mindestgeldeingang. Filialkonten sind dagegen meist gebührenpflichtig.

Januar 2026

P-Konto-Freibetrag angehoben

Der monatliche Grundfreibetrag des Pfändungsschutzkontos wurde zum 01.07. turnusmäßig erhöht (2026 rund 1.560 €). Der Schutz des Existenzminimums bei Kontopfändung steigt damit weiter.

Mai 2026

Debitkarten lösen Girocard zunehmend ab

Immer mehr Banken geben statt oder neben der Girocard eine Visa/Mastercard-Debitkarte aus — international und online breiter akzeptiert. Beim Kontovergleich auf die enthaltene Kartenart achten.

Häufige Fragen zum Girokonto

12 Antworten zu Kosten, Dispo, Wechsel, Basiskonto und P-Konto.

Was kostet ein Girokonto?

Das hängt stark vom Anbieter ab. Filialbanken verlangen oft 5–12 € Kontoführung pro Monat, viele Direktbanken bieten ein dauerhaft kostenloses Konto (teils mit Mindestgeldeingang). Hinzu kommen Dispozinsen (7–14 % p. a. auf den genutzten Dispo), Gebühren für die Girocard oder Kreditkarte und Kosten für Fremdabhebungen. Der Rechner summiert diese Posten zu den jährlichen Gesamtkosten.

Wie finde ich ein kostenloses Girokonto?

Kostenlose Konten gibt es vor allem bei Direktbanken. Achte auf dauerhaft kostenlose Kontoführung ohne versteckte Bedingungen — manche Konten sind nur mit monatlichem Mindestgeldeingang (z. B. 700 €) oder für eine Einführungsphase gratis. Wichtig sind außerdem eine kostenlose Girocard, ein dichtes Geldautomatennetz oder kostenlose Bargeldabhebungen und ein fairer Dispozins. Ein Vergleich lohnt sich.

Wie hoch sind Dispozinsen 2026?

Der Dispozins (für die Überziehung des Girokontos) liegt 2026 je nach Bank meist zwischen 7 % und über 14 % pro Jahr. Er folgt grob dem Leitzins, ist aber oft deutlich höher. Für die geduldete Überziehung über den Dispo hinaus werden teils noch höhere „Überziehungszinsen" fällig. Der Dispo ist als kurzfristiger Puffer gedacht — wer ihn dauerhaft nutzt, fährt mit einem Ratenkredit deutlich günstiger.

Lohnt sich ein Kontowechsel?

Fast immer. Wer von einem Konto mit 5–10 € Monatsgebühr zu einem kostenlosen wechselt, spart 60–120 € pro Jahr — dauerhaft. Kommt ein günstigerer Dispo hinzu, sind es oft über 200 €. Dank der gesetzlichen Kontowechselhilfe (Zahlungskontengesetz) ist der Wechsel unkompliziert: Die neue Bank übernimmt die Umstellung von Daueraufträgen und Lastschriften. Der Aufwand ist gering, die Ersparnis wiederkehrend.

Was ist die Kontowechselhilfe?

Die Kontowechselhilfe ist eine gesetzliche Pflicht der Banken nach dem Zahlungskontengesetz (ZKG). Auf Wunsch ermittelt die neue Bank die regelmäßigen Zahlungen (Daueraufträge, Lastschriften, Gutschriften) des alten Kontos, richtet sie neu ein und informiert die Zahlungspartner über die neue Bankverbindung. Der Service ist kostenlos und dauert in der Regel nur wenige Tage — er nimmt dem Wechsel den Aufwand.

Was ist ein Dispo und wie funktioniert er?

Der Dispositionskredit („Dispo") ist ein eingeräumter Überziehungsrahmen auf dem Girokonto, meist in Höhe von zwei bis drei Nettomonatsgehältern. Man kann das Konto bis zu diesem Limit überziehen und zahlt nur für den genutzten Betrag und die Tage der Nutzung Zinsen. Er ist flexibel und ohne separate Beantragung nutzbar, aber teuer — daher nur für kurzfristige Engpässe geeignet, nicht als Dauerfinanzierung.

Was ist der Unterschied zwischen Girocard, Debit- und Kreditkarte?

Die Girocard (früher EC-Karte) bucht direkt vom Girokonto und funktioniert vor allem in Deutschland. Eine Debitkarte (Visa/Mastercard Debit) bucht ebenfalls sofort vom Konto, wird aber international und online breiter akzeptiert. Die Kreditkarte sammelt Umsätze und bucht sie gebündelt ab (oft monatlich), teils mit Kreditrahmen. Viele Konten enthalten Girocard und/oder Debitkarte; Kreditkarten sind häufig optional.

Was ist ein Basiskonto?

Das Basiskonto (§31 ZKG) ist ein Girokonto, auf das jeder einen Rechtsanspruch hat — auch Menschen ohne festen Wohnsitz, Asylsuchende oder bei negativer Schufa. Es ermöglicht die grundlegenden Funktionen (Überweisung, Lastschrift, Karte) und darf nur in engen Grenzen abgelehnt werden. Banken dürfen dafür angemessene Gebühren verlangen; überhöhte Entgelte wurden gerichtlich beanstandet. Das Basiskonto sichert die Teilhabe am Zahlungsverkehr.

Was ist ein P-Konto?

Das Pfändungsschutzkonto (P-Konto) schützt bei einer Kontopfändung das Existenzminimum. Jeder kann sein Girokonto in ein P-Konto umwandeln lassen — die Bank muss das binnen vier Geschäftstagen umsetzen. Auf dem P-Konto bleibt automatisch ein monatlicher Grundfreibetrag (2026 rund 1.560 €) vor Pfändung geschützt; mit Bescheinigung (z. B. für Kinder) erhöht er sich. So bleibt trotz Pfändung Geld für den Lebensunterhalt verfügbar.

Bekomme ich Zinsen auf mein Guthaben?

Auf dem Girokonto in der Regel nicht oder nur minimal — es dient dem Zahlungsverkehr, nicht der Geldanlage. Guthaben, das nicht kurzfristig gebraucht wird, gehört auf ein verzinstes Tagesgeldkonto (täglich verfügbar) oder Festgeld. Viele Banken bieten ein verknüpftes Tagesgeldkonto zum Girokonto an. So bleibt das Girokonto für den Alltag und das Ersparte erwirtschaftet Zinsen.

Worauf sollte ich beim Girokonto-Vergleich achten?

Auf die Gesamtkosten und die Nutzung: dauerhaft kostenlose Kontoführung (ohne/mit Mindestgeldeingang), Höhe des Dispozinses, kostenlose Girocard, Verfügbarkeit kostenloser Bargeldabhebungen (Automatennetz oder Geld-Zurück an der Kasse), Konditionen fürs Ausland und die Qualität der Banking-App. Wer viel Bargeld abhebt, achtet aufs Automatennetz; wer den Dispo nutzt, auf den Zinssatz.

Kann ich mehrere Girokonten haben?

Ja, beliebig viele. Viele nutzen ein Hauptkonto für Gehalt und Fixkosten und ein Zweitkonto (oft kostenlos) für bestimmte Zwecke oder als Backup. Ein zusätzliches kostenloses Konto schadet nicht und kann praktisch sein. Zu beachten: Jedes Konto kann eigene Bedingungen (z. B. Mindestgeldeingang) haben, und mehrere Konten erfordern etwas mehr Überblick über die eigenen Finanzen.

Ist dieser Rechner verbindlich?

Der Rechner summiert die von dir eingegebenen Kostenbestandteile mathematisch korrekt zu den jährlichen Gesamtkosten und schätzt das Sparpotenzial gegenüber einem kostenlosen Konto. Die tatsächlichen Konditionen unterscheiden sich je Bank und Kontomodell. Die Werte dienen der Orientierung und dem Vergleich — keine Finanz- oder Anlageberatung. Konkrete Konditionen stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis der jeweiligen Bank.

Schlüsselbegriffe rund ums Girokonto

Kontoführungsgebühr
Monatliche Grundgebühr für das Girokonto. Bei vielen Direktbanken 0 €, bei Filialbanken oft 5–12 €.
Dispozins
Zinssatz für die Überziehung des Girokontos im eingeräumten Dispo-Rahmen. 2026 meist 7–14 % p. a.
Kontowechselhilfe (ZKG)
Gesetzliche Pflicht der Banken, beim Kontowechsel Daueraufträge und Lastschriften zu übertragen.
Basiskonto (§31 ZKG)
Girokonto, auf das jeder einen Rechtsanspruch hat — auch ohne Wohnsitz oder bei negativer Schufa.
P-Konto (§850k ZPO)
Pfändungsschutzkonto: schützt bei Kontopfändung automatisch den monatlichen Grundfreibetrag.
Girocard / Debitkarte
Karten, die direkt vom Konto buchen. Die Debitkarte (Visa/Mastercard) wird international breiter akzeptiert.

Quellen und Paragraphen

Gesetzestexte und Finanzquellen, auf denen die Hinweise beruhen.

Zum Weiterlesen

Themen rund um Konto, Karten und Geldanlage.

Die Überziehungskosten im Detail zeigt der Dispozins-Rechner; wer dauerhaft im Dispo steht, vergleicht mit dem Kredit-Rechner (Umschuldung). Nicht benötigtes Guthaben verzinst der Tagesgeld-Rechner.

Kartenkosten betrachtet der Kreditkarte-Rechner. Bei einer Kontopfändung sind die Freibeträge des Pfändungsfreigrenzen-Rechners maßgeblich (P-Konto).

Für die langfristige Geldanlage helfen der Festgeld- und der Inflation-Rechner. Wer Bürgergeld bezieht, prüft den Bürgergeld-Rechner — das Girokonto bleibt die Basis des Zahlungsverkehrs.

§

Methodik & Pflegezyklus

Wie die Kostenberechnung dieses Rechners zustandekommt

Der Rechner summiert die jährliche Kontoführungsgebühr (Monatsgebühr × 12), die Dispozinsen (durchschnittlich genutzter Dispo × Zinssatz) und die sonstigen Gebühren (Karte, Fremdabhebungen) zu den Gesamtkosten. Das Sparpotenzial vergleicht mit einem kostenlosen Konto (keine Grundgebühr, günstigerer Dispo). Die tatsächlichen Konditionen variieren je Bank und stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis. Dies ist ein Orientierungs- und Vergleichswerkzeug und keine Finanzberatung.

Quellen: Zahlungskontengesetz (ZKG) · § 31 ZKG · § 850k ZPO · BaFin · Deutsche Bundesbank · Stiftung Warentest Letzte fachliche Prüfung: 29. Mai 2026 Update-Zyklus: Laufend bei Zins- und Gebührenänderungen. Methodik-Übersicht →
Zum Rechner